Unimarkt Filialen schließen: Was jetzt bekannt ist
Wenn Menschen nach Unimarkt Filialen schließen suchen, geht es vor allem um die Zukunft der österreichischen Standorte. Unimarkt hat 2025 angekündigt, sich aus dem Lebensmittelhandel zurückzuziehen. Dabei sollen Standorte entweder geschlossen oder an andere Betreiber übergeben werden. Ursprünglich waren rund 90 Standorte betroffen. Das bedeutet jedoch nicht, dass überall ersatzlos ein Lebensmittelgeschäft verschwindet. In mehreren Gemeinden wurden bereits Nachfolger gefunden. Dazu gehören unter anderem SPAR, ADEG und Nah&Frisch. Andere Standorte mussten dagegen tatsächlich schließen. Die Entwicklung betrifft damit nicht nur Unimarkt selbst, sondern auch Mitarbeiter, Kunden und die lokale Nahversorgung in vielen österreichischen Gemeinden.
Die Veränderungen werden vor allem seit Anfang 2026 sichtbar. Mehrere Filialen haben bereits geschlossen, während andere unter einer neuen Marke weitergeführt werden. Unimarkt verfolgt damit eine grundlegende Veränderung seines Filialnetzes. Bereits im Geschäftsjahr 2024/25 war die Zahl der klassischen Unimarkt-Supermärkte deutlich zurückgegangen. Die Unigruppe meldete damals rund 24 Standorte weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig wurde das Standortportfolio weiter gestrafft. Für Kunden bedeutet das: Der Name Unimarkt verschwindet an vielen Orten, die Nahversorgung kann dort aber trotzdem erhalten bleiben. Entscheidend ist deshalb immer der einzelne Standort und seine konkrete Nachfolgelösung.
Warum schließen die Unimarkt-Filialen?
Der Rückzug von Unimarkt ist Teil einer größeren strategischen Neuausrichtung. Im September 2025 wurde bekannt, dass das Unternehmen seine Filialen schließen oder verkaufen möchte. Dabei sollte möglichst für viele Standorte eine neue Betreiberlösung gefunden werden. Das Unternehmen erklärte, dass dadurch möglichst viele Geschäfte langfristig erhalten und die Nahversorgung gesichert werden soll. Deshalb ist die aktuelle Situation nicht mit einer einfachen flächendeckenden Schließung gleichzusetzen. Manche Märkte werden tatsächlich geschlossen, andere wechseln den Betreiber. Für Kunden ist deshalb besonders wichtig, zwischen einer endgültigen Schließung und einer Umwandlung in einen anderen Supermarkt zu unterscheiden.
Auch die wirtschaftliche Entwicklung der Unigruppe spielte bei der Umstrukturierung eine Rolle. Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte die gesamte Gruppe laut damaligen Angaben rund 435 Millionen Euro Umsatz. Im Vorjahr waren es noch rund 479 Millionen Euro. Die klassische Unimarkt-Handelssparte kam dabei auf etwa 287 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde das Filialnetz deutlich verkleinert. Solche Zahlen erklären den wirtschaftlichen Hintergrund der Restrukturierung, zeigen aber nicht automatisch, warum ein einzelner Markt geschlossen wird. Dafür können beispielsweise Standortgröße, regionale Konkurrenz, Betreiberwechsel oder fehlende wirtschaftliche Perspektiven eine Rolle spielen. Die Entscheidung muss daher für jeden Standort separat betrachtet werden. Mehr lesen : Familie Benko Privatstiftung
Welche Unimarkt-Filialen sind bereits geschlossen?
Mehrere Standorte haben Anfang 2026 tatsächlich ihre Türen geschlossen. Im Flachgau wurden beispielsweise die Filialen in Seekirchen und Wals geschlossen. Auch der Standort in Lamprechtshausen sollte Ende Januar 2026 schließen. In Schärding war der 22. Januar als endgültiger Schließungstermin bestätigt worden. Damit zeigt sich, dass die angekündigte Umstrukturierung konkrete Folgen für verschiedene Regionen Österreichs hat. Für betroffene Kunden bedeutet das häufig, dass sie ihren gewohnten Einkaufsort wechseln müssen. Gleichzeitig wird in mehreren Gemeinden nach Lösungen gesucht, damit die lokale Lebensmittelversorgung weiterhin funktioniert.
Auch in Lembach endete der Betrieb unter dem Namen Unimarkt. Die dortige Filiale schloss am 31. Januar 2026. Für das Areal wurde allerdings bereits eine Nachnutzung gefunden. Eine örtliche Kauffrau erwarb das Grundstück, wodurch sich neue Möglichkeiten für die Nahversorgung ergeben können. In Wels wurde die Situation ebenfalls unterschiedlich gelöst. Die Filiale in der Ringstraße schloss am 17. Januar 2026. Für diesen Standort konnte laut Unimarkt keine wirtschaftlich tragfähige Nachfolgelösung gefunden werden. Die Lebensmittelversorgung in der Innenstadt soll dort künftig durch einen SPAR-Markt übernommen werden.
Welche Filialen werden von anderen Märkten übernommen?
Einige Unimarkt-Standorte bleiben trotz des Markenrückzugs als Lebensmittelgeschäfte bestehen. Ein bekanntes Beispiel ist Sebersdorf. Dort übernahm SPAR den bisherigen Unimarkt-Standort. Nach der Entscheidung der Bundeswettbewerbsbehörde wurde eine Weiterführung als eigenständiger SPAR-Markt möglich. Besonders relevant ist dabei, dass das bestehende Team weiterhin beschäftigt werden soll. Auch regionale Lieferanten und die Kundschaft sollen vom Übergang profitieren. Damit zeigt sich deutlich, dass eine Unimarkt-Schließung nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Standort dauerhaft ohne Supermarkt bleibt. In solchen Fällen verändert sich vor allem die Marke beziehungsweise der Betreiber, während die Nahversorgung am bisherigen Standort bestehen bleibt.
Auch in Zwettl beziehungsweise Moidrams wurde eine Nachfolgelösung gefunden. Der bisherige Unimarkt wird künftig unter der ADEG-Dachmarke weitergeführt. Der selbstständige Kaufmann Christian Haider übernimmt den Standort, während das zehnköpfige Team bleiben soll. In Wels soll ein anderer Standort als Nah&Frisch weitergeführt werden. Diese Beispiele zeigen, dass unterschiedliche Handelsunternehmen als Nachfolger auftreten können. Für Kunden bedeutet ein Betreiberwechsel möglicherweise Änderungen bei Sortiment, Preisen, Aktionen und Kundenkarten. Der Standort selbst kann jedoch weiterhin als Lebensmittelgeschäft genutzt werden. Wer wissen möchte, was mit einem bestimmten Markt passiert, sollte deshalb lokale Ankündigungen und aktuelle Informationen zum jeweiligen Standort beachten.
Was passiert mit den Mitarbeitern?
Die angekündigte Neuausrichtung betrifft auch die Beschäftigten. Im September 2025 wurden laut Medienberichten rund 620 Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice über die geplanten Veränderungen informiert. Betroffen waren sowohl eigene Filialen als auch Standorte von Franchisepartnern. Gleichzeitig wurde erklärt, dass andere Handelsunternehmen als mögliche Betreiber für Standorte gesucht werden. Für Mitarbeiter kann ein solcher Betreiberwechsel unterschiedliche Folgen haben. Einige können vom neuen Betreiber übernommen werden, während andere ihren bisherigen Arbeitsplatz verlieren können. Welche Lösung tatsächlich gilt, hängt deshalb stark vom einzelnen Standort und dem jeweiligen Übernahmevertrag ab.
Bei erfolgreichen Übernahmen gibt es bereits Beispiele für die Weiterbeschäftigung von Teams. In Sebersdorf soll der bewährte Mitarbeiterstamm unter SPAR weiterarbeiten. Auch in Moidrams soll das zehnköpfige Team beim Wechsel zu ADEG erhalten bleiben. Anders sieht es bei endgültig geschlossenen Standorten aus. In Schärding wurde beispielsweise berichtet, dass von 15 Mitarbeitern drei sowie ein Lehrling in anderen Filialen weiterbeschäftigt werden. Solche Beispiele zeigen, dass die Auswirkungen auf Beschäftigte unterschiedlich sind. Deshalb sollte man allgemeine Aussagen über Arbeitsplätze nicht auf jede Filiale übertragen. Für betroffene Mitarbeiter sind konkrete Informationen des Unternehmens und des jeweiligen Nachfolgers entscheidend.
Was bedeutet die Schließung für Kunden?
Für Kunden steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, wo sie künftig einkaufen können. Wenn eine Unimarkt-Filiale vollständig geschlossen wird, müssen Kunden möglicherweise auf einen anderen Supermarkt ausweichen. Bei einer Übernahme bleibt der Standort dagegen häufig erhalten. Allerdings können sich Sortiment, Öffnungszeiten, Preise und Bonusprogramme ändern. Deshalb lohnt es sich, vor dem nächsten Einkauf zu prüfen, ob der bisherige Standort weiterhin geöffnet ist. Besonders in kleineren Gemeinden kann eine Filialschließung größere Auswirkungen auf den Alltag haben. Ältere Menschen, Familien ohne Auto und Personen mit eingeschränkter Mobilität können von Veränderungen bei der Nahversorgung besonders betroffen sein.
Trotz der Schließungen gibt es auch positive Beispiele für eine Fortführung. Der Standort in Sebersdorf bleibt als SPAR-Markt erhalten. In Moidrams wird der bisherige Unimarkt zu ADEG. In Wels wird die Filiale an der Grieskirchner Straße künftig als Nah&Frisch geführt. Diese Fälle zeigen, dass der Rückzug der Marke Unimarkt nicht überall zu einem Verlust des Lebensmittelangebots führt. Für Kunden ist daher die konkrete Nachfolgelösung wichtiger als der Markenname allein. Wer regelmäßig dort einkauft, sollte lokale Informationen prüfen und gegebenenfalls nach dem neuen Betreiber suchen. So lässt sich leichter feststellen, ob Sortiment und Öffnungszeiten weiterhin den eigenen Bedürfnissen entsprechen.
Wie geht es mit Unimarkt weiter?
Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Marke Unimarkt aus dem österreichischen stationären Lebensmittelhandel verschwindet. Das Unternehmen arbeitet gleichzeitig daran, möglichst viele Standorte an andere Betreiber zu übergeben. Im Januar 2026 wurde beispielsweise berichtet, dass SPAR 23 Standorte übernimmt. Außerdem durfte der REWE-Konzern unter Auflagen 20 weitere Unimarkt-Filialen übernehmen. Damit entstehen an vielen Orten neue Betreiberstrukturen. Für den österreichischen Lebensmittelhandel bedeutet dies eine größere Veränderung des Wettbewerbs und der lokalen Marktlandschaft. Gleichzeitig bleiben einzelne Standorte durch neue Marken erhalten. Der Prozess ist deshalb eher ein Umbau des Filialnetzes als eine einheitliche Schließung aller Geschäfte.
Für die kommenden Monate bleibt entscheidend, welche Standorte endgültig geschlossen und welche übergeben werden. Einige Entscheidungen wurden bereits getroffen, während andere Regionen zunächst auf Genehmigungen oder konkrete Betreiber warten. Im Tennengau war beispielsweise die Zukunft einzelner Märkte zunächst noch nicht abschließend geklärt. Auch die Bundeswettbewerbsbehörde kann bei bestimmten Übernahmen eine wichtige Rolle spielen. Kunden sollten deshalb ältere Listen mit Vorsicht betrachten. Ein Standort, der zunächst als Schließungskandidat galt, kann später einen neuen Betreiber bekommen. Wer aktuelle Informationen sucht, sollte daher möglichst auf aktuelle Unternehmensangaben, lokale Nachrichten und konkrete Informationen des jeweiligen Marktes achten.
Häufige Fragen zu Unimarkt Filialen schließen
Warum schließen Unimarkt-Filialen?
Unimarkt zieht sich aus dem stationären Lebensmittelhandel zurück und übergibt oder schließt seine Standorte.
Schließen alle Unimarkt-Filialen?
Nicht jeder Standort verschwindet als Lebensmittelmarkt, denn zahlreiche Filialen werden von anderen Betreibern übernommen.
Wer übernimmt ehemalige Unimarkt-Filialen?
Unter anderem übernehmen SPAR, ADEG und Nah&Frisch verschiedene bisherige Unimarkt-Standorte.
Was passiert mit den Mitarbeitern?
Bei manchen Übernahmen werden bestehende Teams weiterbeschäftigt; bei Schließungen können Arbeitsplätze wegfallen.
Gibt es Unimarkt noch?
Die Marke zieht sich aus dem stationären Lebensmittelhandel zurück, während einzelne Standorte unter anderen Marken weiterbestehen.
Fazit: Unimarkt Filialen schließen
Das Thema Unimarkt Filialen schließen betrifft zahlreiche österreichische Gemeinden und verändert die lokale Nahversorgung. Seit der Ankündigung im Jahr 2025 werden Standorte entweder geschlossen oder an andere Betreiber übergeben. Einige Märkte haben bereits endgültig zugesperrt, während andere als SPAR-, ADEG- oder Nah&Frisch-Filialen weitergeführt werden. Deshalb sollte man nicht jede Unimarkt-Schließung automatisch mit dem Ende eines Lebensmittelgeschäfts gleichsetzen. Für Kunden und Mitarbeiter ist der jeweilige Standort entscheidend. Die kommenden Entwicklungen hängen von weiteren Übernahmen, Genehmigungen und Nachfolgelösungen ab. Wer aktuell informiert bleiben möchte, sollte regionale Nachrichten und offizielle Standortinformationen prüfen. So lassen sich Änderungen bei Filialen, Öffnungszeiten und Betreibern frühzeitig erkennen.

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